5.3. Eingewöhnung in den Kindergarten/ Krippe – unser  
       Eingewöhnungskonzept                
 
Um Ihnen und Ihrem Kind die Eingewöhnung zu erleichtern, haben wir hierfür ein Konzept entwickelt.
Dieses ist in 3 Schritte aufgeteilt:
 
1. Schritt: Anmeldung/ Kennenlernen
Das Aufnahmegespräch findet mit unserer Kindergartenleiterin statt. Sie stellt Ihnen die Einrichtung und unser pädagogisches Konzept vor.
 
Ungefähr einen Monat vor dem 1. Kindergartentag Ihres Kindes bekommen Sie von ihr das Kindergartenaufnahmeheft, welches den Vertrag und rechtliche Grundlagen beinhaltet.
An diesem Tag wird auch ein Termin für ein Eingewöhnungsgespräch mit der Erzieher/In der Gruppe, in die Ihr Kind aufgenommen wird, vereinbart.
 
Das Eingewöhnungsgespräch dient in erster Linie dazu, sich gegenseitig kennen zu lernen. Es ist uns wichtig, etwas über das Leben Ihres Kindes zu erfahren und einen Einblick in seine Entwicklung und seine derzeitigen Bedürfnisse, Interessen und Vorlieben zu bekommen. Außerdem werden Sie von uns genauere Informationen über den Tagesablauf und die Eingewöhnung in die Kindergartengruppe/ Krippe bekommen.
 
2. Schritt: Eingewöhnung/ Trennungsphase
Uns ist eine langsame und individuelle Eingewöhnung sehr wichtig, da jedes Kind seine eigene Persönlichkeit hat. Um Ihrem Kind ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, sollte in den ersten beiden Tagen keine Trennung stattfinden.
 
Die Dauer der Anwesenheit in der Gruppe sollte höchstens 1-2 Stunden sein.
Ihr Kind sollte Sie als Unterstützung und „sicheren Hafen“ sehen.
In diesen ersten Tagen erlangt Ihr Kind eine gewisse Vertrautheit mit der neuen Umgebung, der bislang noch fremden Erzieher/In und den anderen Kindern.
Um Ihrem Kind und der Bezugserzieher/In die Annäherung zu erleichtern, sollten Sie sich im Gruppenraum eher passiv verhalten.
 
Ab dem 3. Tag kann die erste Trennung stattfinden.
Täglich besprechen wir den Stand der Eingewöhnung mit Ihnen.
Bei der ersten Trennung von Ihrem Kind sollten Sie nur den Gruppenraum und nicht die Einrichtung verlassen, um für Ihr Kind jederzeit erreichbar zu sein.
 
Es ist sehr wichtig, dass Sie sich von Ihrem Kind verabschieden, um sein Vertrauen nicht zu verletzen. Ein mitgebrachtes Kuscheltier kann Ihrem Kind die Trennung erleichtern.
Die Dauer des Aufenthaltes steigert sich von Tag zu Tag.
 
3. Schritt: Stabilisierungsphase
Nach ein paar Tagen können Sie die Einrichtung verlassen. Wichtig ist, dass Sie besonders in diesen Tagen immer telefonisch erreichbar sind.
Eine behutsame, sanfte Eingewöhnung des Kindes in den Kindergarten/ die Krippe bildet das Fundament für die gesamte weitere Arbeit im Kindergarten/ der Krippe und eine vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft mit Ihnen.
 
 
 
5.6. Kindergarten
a.) Ein Tag im Kindergarten – unser Tagesablauf
Der Morgen beginnt mit dem Freispiel. In dieser Zeit können die Kinder  Spielmaterial, Spielpartner und Spieldauer selbst wählen.
Das Freispiel hat einen hohen Stellenwert in unserer pädagogischen Arbeit, da die Konzentration und Ausdauer der Kinder gefördert, sowie Entscheidungsfähigkeit gestärkt wird. Des Weiteren wird der soziale Umgang miteinander gefördert.
Während des gesamten Freispiels ist ein Frühstückstisch gedeckt. Die Kinder können selbst entscheiden, wann und mit wem sie essen möchten.
Nach der Bringzeit beginnt gegen 9 Uhr der Morgenkreis. Dieser kann aus Kreisspielen, Tänzen, Liedern, Geschichten, Fingerspielen, Gesprächen, Kinderkonferenzen, Feiern wie Geburtstagsfeiern u. v. m. bestehen. Während des Morgenkreises bekommen die Kinder auch mitgeteilt, welche Aktionen am jeweiligen Tag angeboten sind.
Danach haben die Kinder wieder Zeit zum freien Spiel. Parallel dazu werden häufig auch Angebote für Kleingruppen im Intensivraum, am Basteltisch, im Turnraum, in der Küche, im Aktionsraum oder im Freien angeboten.
Mögliche Angebote können beispielsweise Bilderbuchbetrachtung, Liedeinführung, Klanggeschichte, kreative Beschäftigung, Rhythmik, Bewegungserziehung, Meditation, Anschauung, Gespräch, hauswirtschaftliche Beschäftigung oder auch Spaziergänge sein. Ebenso besteht die Möglichkeit, im Flur und im Ballbecken zu spielen.
Nach dem gemeinsamen Aufräumen folgt in der Regel eine Spielzeit im Freien. Klettergeräte, Fahrzeuge, Schaukeln, Reifen, Bälle, Sandspielsachen und Vieles mehr laden die Kinder zu Bewegungs- und Konstruktionsspielen ein. Die Dauer der Spielzeit im Freien hängt von der jeweiligen Witterung ab, so dass sich an warmen, sonnigen Tagen auch ein Großteil des vorherigen Freispiels im Freien vollziehen kann.
Um 12 Uhr wird für Kinder der VÖ - Gruppen ein Mittagessen angeboten. Das Essen wird von einem Caterer gebracht und die Kinder nehmen dies gemeinsam in unserem Kinderbistro ein. Danach gehen sie wieder in ihre Regelgruppen. Dort beginnt dann ab 12.30 Uhr die Abholzeit die um 14 Uhr endet.
Alle Kinder der Ganztagsgruppe verlassen um 12.30 Uhr ihre Regelgruppe und treffen sich zum gemeinsamen Mittagessen im Kinderbistro.
Nach dem Essen und dem anschließenden Zähne putzen beginnt die Ruhephase im Schlafraum, damit sich die Kinder vom erlebnisreichen Vormittag erholen können. Danach haben alle die Möglichkeit zum freien Spiel im Zimmer. Zudem können sich die Kinder an Projekten beteiligen, die Angebote aus unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Hauswirtschaft, Motorik, Kreativität usw. beinhalten. Auch das Außengelände wird genutzt. Zwischendurch nehmen die Kinder noch den Nachmittagssnack ein.
Um 16.00 beginnt dann die Abholzeit, die um 16.30 Uhr endet.
 
b.) Besonderheiten im Kindergarten
 
Spielothek
1x wöchentlich ist unsere Spielothek geöffnet, die eine interessante Auswahl an Tischspielen und Spielmaterialien beinhaltet. Hier können Sie mit Ihren Kindern für die Dauer von einer Woche Spielmaterialien ausleihen und mit nach Hause nehmen.
 
Aktionsraum
Seit kurzem verfügen wir über einen Aktionsraum für alle Gruppen. Je nach Thematik wird dieser als Atelier, Werkstatt oder Labor genutzt.
 
Gruppenübergreifende Angebote
Jeden Freitag treffen sich von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr alle Kinder des gleichen Schulanfängerjahrgangs mit 2 Erzieher/Innen in einem Gruppenraum.
Wir beginnen den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück. Im Anschluss daran finden altersspezifische Angebote statt. Auch ein Stuhlkreis mit altersgerechten Spielen, Geschichten und Liedern sind fester Bestandteil dieses Vormittags.
Durch die Interessen der Kinder entstehen im Laufe eines Kindergartenjahres auch hier Projekte zu bestimmten Themen.
 
Regelmäßige Kooperation mit:
  • Hör- Sprachzentrum
      2x jährlich finden Beratungstage des Hör- Sprachzentrums in unserer           Einrichtung statt. Bei Sprachauffälligkeiten oder  –verzögerungen können Sie    zusammen mit Ihrem Kind einen       Beratungstermin vereinbaren.
  • psychologischer Beratungsstelle
            Im 4 – 6–wöchigen Turnus finden in unserer Einrichtung           Kurzberatungstermine der psychologischen Beratungsstelle Neckargemünd statt. Bei Fragen hinsichtlich der Erziehung oder Entwicklung  Ihres Kindes können Sie dieses Angebot wahrnehmen.
 
 
 
5.7. Regelmäßige Aktivitäten / Angebote der gesamten Einrichtung
 
Turnen/Bewegung
Jede Gruppe hat einen festen Turn-/Bewegungstag in der Woche, an dem sie den Turnraum individuell als Bewegungsbaustelle oder zu gezielten Bewegungsangeboten nutzen kann.
 
Geburtstage
Da die Geburtstage im Leben Ihres Kindes wichtige Ereignisse sind, feiern wir diese auch in der Einrichtung. Hierbei werden Rituale der einzelnen Gruppen gepflegt. Im Morgenkreis werden Lieder gesungen, jedes Kind gratuliert dem Geburtstagskind, es gibt kleine Geschenke und anschließend wird gemeinsam gegessen, was das Geburtstagskind mitgebracht hat.
 
Feste des Kirchenjahres / Jahreszeiten
Die religiöse Erziehung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir besprechen, gestalten und feiern wichtige Feste des Kirchenjahres und pflegen religiöse Bräuche.
 
Gottesdienste
In jedem Kindergartenjahr findet ein Gottesdienst statt, den wir mit den Kindern aktiv mitgestalten. Die Kinder lernen die Lieder für den Gottesdienst kennen, musizieren, tanzen oder spielen eine Geschichte zum Thema des Gottesdienstes.
 
Eltern – Kind – Angebote
Unsere meist gruppeninternen Eltern-Kind-Angebote finden z.B. zu einem bestimmten Thema, im Rahmen einer kleinen Feier oder in Form eines Nachmittags, an dem kreative Ideen gestalterisch umgesetzt werden, statt.
 
Familientage
Im zweijährlichen Wechsel findet ein Familientag bzw. ein Tag der offenen Tür statt. Am Familientag bieten wir Aktivitäten, die gruppenintern oder für den gesamten Kindergarten stattfinden, an. Hierbei steht das gemeinsame Tun und Erleben im Vordergrund.
 
Tag der offenen Tür
An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit, Einblicke in die pädagogische Arbeit unserer Einrichtung zu erhalten. Er steht immer unter einem bestimmten Thema und dokumentiert die Inhalte und Arbeitsergebnisse zu diesem Thema.
 
 
 
 
5.8. Übergang vom Kindergarten in die Grundschule
 
Die Vorbereitung auf die Schule beginnt mit der Aufnahme Ihres Kindes in den Kindergarten und endet mit dem Eintritt in die Grundschule.
Somit kommt dem letzten Kindergartenjahr eine besondere Bedeutung zu.
Die Vorfreude auf die Schule wächst, aber auch die Anforderungen und Erwartungen rücken stärker ins Bewusstsein.
Es sind die so genannten Schlüsselqualifikationen, die einem Kind das Lernen in der Schule erleichtern.
Dazu gehören:
  • Konzentration und Ausdauer
  • Anpassungsbereitschaft
  • Eigenständigkeit
  • Neugier, Flexibilität und vernetztes Denken
  • Belastbarkeit
  • Konfliktbereitschaft
  • Kooperationsbereitschaft
  • Kooperationsfähigkeit
  • Emotionale Intelligenz
  • Lern- und Leistungsbereitschaft
 
Kinder haben eine natürliche Lernbegeisterung, und doch hat jedes Kind sein eigenes Lerntempo. So kommt es, dass jedes Kind mit unterschiedlichen Kompetenzen seinen Start in die Schule beginnt.
Einige Kompetenzen werden in der Schule erwartet:
  • Sprachfähigkeit und phonologische Bewusstheit
  • Wissensinhalte
  • Grob- und Feinmotorik
  • Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein
  • Sozialkompetenz
 
Im Folgenden erfahren Sie Näheres über den besonderen Stellenwert, den das letzte Kindergartenjahr für Ihr Kind und auch für Sie als Eltern hat.
 
 
a.) Förderung innerhalb der Gruppe
 
Die Vorschulkinder werden nicht nur gezielt in den wöchentlichen Schulanfängertreffen auf die Schule vorbereitet, sondern auch tagtäglich in den einzelnen Gruppen. Hierbei hat das Freispiel einen hohen Stellenwert.
Im Freispiel haben die Kinder die Möglichkeit, sich ihren Spielpartner, den Spielort,
die Spieldauer und das Spiel an sich, selbst auszuwählen. Gerade hierbei werden bei den Kindern sämtliche Bereiche angesprochen. Die Kinder lernen, sich im Raum zu orientieren, auf andere Kinder zuzugehen und Kontakte zu knüpfen, wodurch die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein gefördert werden. Auch sollen die Kinder im Vorschulalter mit Konflikten umgehen und diese weitestgehend alleine bewältigen können.
In diesen Situationen begleiten wir die Kinder und unterstützen die selbstständige Konfliktlösung.
Außerdem stehen den Kindern im Freispiel anspruchsvollere Spiele zur Verfügung, die sie sich zum Teil selbst wählen können oder wir ihnen gezielt anbieten.
Des Weiteren gehen wir tagtäglich im ganz normalen Kindergartenalltag auf die vorher genannten Kompetenzen ein.
Einige Beispiele hierfür sind, dass wir mit den Kindern Gespräche führen,
wir gemeinsam schauen und zählen, wie viele Kinder anwesend sind,
wir die Kinder auf die richtige Stifthaltung hinweisen, gemalte Bilder hinterfragen,
den Kindern kleinere Aufgaben übertragen und Vieles mehr.
Täglich übernehmen die Schulanfänger für die jüngeren Kinder eine Vorbildfunktion und unterstützen sie in unterschiedlichen Alltagssituationen.
Durch gezielte Beschäftigungen in den einzelnen Gruppen fördern wir die Konzentration und Ausdauer, welche in der Schule von großer Bedeutung sein werden. Durch genaue Beobachtung erkennen wir den Förderbedarf einzelner Kinder und können entsprechend reagieren.
 
 
b.) Schulanfängertreffen
Immer freitags im Rahmen der gruppenübergreifenden Angebote finden unsere Schulanfängertreffen statt.
Wir beginnen stets mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor sich die Gruppen teilen. Die eine Gruppe geht dann ins „Zahlenland“, die andere beschäftigt sich mit „Literacy“. In der nächsten Woche werden dann die Gruppen getauscht.
 
  • Zahlenland (ein Programm nach Prof. Gerhard Preiß)
 
Hier erfahren die Kinder von 4 – 6 Jahren mathematische Bildung als ein intensives und unterhaltsames Erlebnis.
Hier wird nicht stur Mathematik vermittelt, sondern die mathematische Erziehung wird als ganzheitlicher Prozess verstanden, d.h. Zahlen, Sprache, Lieder Geschichten und Erkunden der Umwelt sind enthalten.
 
Dieses mathematische Projekt ist geeignet alle Bereiche/Kräfte des Gehirns zu fördern.
 
Gefördert werden:
Selbstständigkeit, Selbsttätigkeit, soziales Verhalten, Aufmerksamkeit, Gedächtnis
 
Ständige Begleiter sind:
Sprache, Zuhören, Musik und Bewegung, Gefühle und Phantasie.
Die Kinder lernen „natürlich“ durch Spielen, Nachahmen und Erkunden.
Die Lerneinheiten besitzen gleich bleibende, klare Strukturen, die für die Kinder erkennbar sind.
 
Ziele des Zahlenlandes Teil 1                              
 
Kennenlernen der Zahlen 1-5                                    
 Zahlenraum                       1-10  
 
Ziele des Zahlenlandes Teil 2    
 
Kennenlernen der Zahlen 6 – 10
Zahlenraum                       1-10-20
 
 
Rechnen: einfache Beispiele und Vorstellungen
Geometrische Formen
Nachdenken und Kombinieren: Lösen von Problemen
Mathematische Fachbegriffe und Symbole
 
 
Fachübergreifende Ziele
 
Pflanzen: Formen von Blättern und Blüten
Tiere: Zahl der Beine, Lebensweise
Musik: Takt und Harmonie
Kunst und Kultur
Lebensraum des Kindes: Wohnung, Haus, Straße, Verkehr, technische Geräte
 
 
  • Literacy
 
Das englische Wort „literacy“ bezeichnet die Fähigkeit, in Sprache und Schrift zu kommunizieren. Hierfür gibt es kein spezielles Programm, im Vordergrund stehen die Freude an der Kommunikation, sowie das Interesse an Sprache und Buchstaben.
Der Literacy-Ansatz umfasst die Tätigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben und geht davon aus, dass diese sich teilweise überschneiden und in einer Wechselbeziehung zueinander stehen, d.h. jeder Bereich trägt zur Entwicklung des anderen bei.
Im Folgenden ein kleiner Einblick in die Inhalte der 4 Bereiche:
 
Hören:
  • Aktives Zuhören – durch Geschichten, Bilderbücher, Gespräche
  • Auditive Merkfähigkeit – durch Fingerspiele, Reime, Gedichte
  • Genaues Hinhören- Bewusstsein entwickeln für gleiche oder verschiedene Laute, z.B. Ohr – Uhr, heilen – heulen
 
Sprechen:
  • Freude am Sprechen und an der Kommunikation durch vielfältige Sprachanreize, denn die gesprochene Sprache ist die Grundlage für die Schriftsprache
  • Durch Kommunikation und Interaktion gehen die Kinder Bindungen ein und entwickeln Selbstbewusstsein.
 
Lesen/Anbahnung des Lesens:
  • Wahrnehmen von Buchstaben, Erkenntnis, dass Buchstaben und Wörter für etwas stehen
  • Raum-Lage-Wahrnehmung und Auge-Hand-Koordination
 
Schreiben:
  • Die Fähigkeit des Schreibens entwickelt sich in der Regel parallel zum Lesen. Die Wörter, die Kinder lesen können (ihren Namen, Mama, Papa) können sie meist auch schreiben.
  • Auch hier sind die visuelle Wahrnehmung und die räumliche Orientierung sehr wichtig, d.h. die Kinder müssen erkennen lernen, dass z.B. ein Unterschied zwischen „b“ und „d“ besteht.
 
Aber auch Bilderbücher, Gespräche, Geschichten, Lieder und Klanggeschichten, sowie Vorbereitungen und/oder Reflexionen von besonderen Aktivitäten oder Exkursionen gehören dazu.
 
 
c.) Exkursionen, Ausflüge, Projekte
Im letzten Kindergartenjahr gibt es für die Schulanfänger zusätzlich Exkursionen, Ausflüge und Projekte.
So gehören die Besuche von Volksbank, Apotheke, Rathaus, Heimatmuseum, Zahnarztpraxis, Feuerwehr…. fest zum Jahresprogramm.
Die einzelnen Exkursionen werden mit den Kindern in Gesprächen vorbereitet und hinterher auch reflektiert.
Zusammen mit Fotos werden die Äußerungen und Eindrücke der Kinder im Könnerbuch dokumentiert.
Auch kleinere Projekte für Schulanfänger, wie z.B. ein Naturprojekt im Wald mit der Jägerin, prägen dieses Jahr.
Besondere Highlights sind der Schulanfängerausflug, den wir gemeinsam mit den Schulanfängern des kommunalen Kindergartens unternehmen, und die Schulanfängerrallye, die stets kurz vor den Sommerferien stattfindet und den Abschluss der Kindergartenzeit bildet.
 
 
d.) Kooperation mit der Grundschule und dem kommunalen Kindergarten
Nach den Sommerferien wird gemeinsam von der Schule und den beiden Kindergärten der Kooperationsjahresplan erstellt.
Nach den Herbstferien beginnen dann die Kooperationsbesuche der Lehrer in den einzelnen Kindergartengruppen. In der Regel werden die Gruppen im 14-tägigen Turnus besucht.
Ein weiterer Bestandteil der Kooperation sind die Schulbesuche, bei denen die Kindergartenkinder einen Vormittag in einer Schulklasse erleben können.
Abschluss der Kooperation bildet ein Projekt in der Schule, an dem alle Schulanfänger beider Kindergärten sowie 1 – 2 Schulklassen teilnehmen. Dieses wird von Lehrern und Erzieher/Innen gemeinsam geplant und durchgeführt.
Das Thema des Projektes wird dann bei der Einschulung wieder aufgegriffen bzw. Projektergebnisse ausgestellt, so dass für die Kinder ein Wiedererkennungseffekt vorhanden und somit das Einleben in der Schule ein Stück weit erleichtert wird.
 
Damit die Schulanfänger beider Kindergärten sich schon vor der Einschulung kennen lernen, finden außer den Schulbesuchen und Projekttagen auch einige Exkursionen gemeinsam statt.
 
 
e.) Erziehungspartnerschaft mit Ihnen als Eltern
Auch für sie als Eltern ist das letzte Kindergartenjahr ein besonderes Jahr. Der Übergang in die Schule steht an, ein weiterer Schritt Ihres Kindes zur Selbstständigkeit, der gut vorbereitet sein will.
Daher laden wir Sie sehr frühzeitig zu einem Schulanfänger-Elternabend ein, an dem Sie wichtige Informationen und Anregungen erhalten.
 
Des Weiteren gibt es Schulanfängersprechtage, bei denen wir Sie nach intensiver Beobachtung und Dokumentation über den aktuellen Bildungs- und Entwicklungsstand Ihres Kindes informieren.
Aber auch außerhalb dieser Sprechtage sind wir gerne zu Gesprächen bereit.
 
Für unsere Exkursionen benötigen wir gelegentlich Fahrer/Innen. Daher würden wir uns freuen, wenn Sie uns hierbei unterstützen könnten.
 
 
 
 
 
 
6. TEAM
 
In unserer Einrichtung arbeiten:
    1. staatlich anerkannte Erzieher/Innen,
    2. Praktikant/Innen jeder Ausbildungsstufe der Fachschulen für Sozialpädagogik
    3. Praktikanten im FSJ
 
Im Team stehen wir im täglichen Austausch. Unsere wöchentlich stattfindende Teambesprechung dient der Planung, dem Austausch und der Reflexion unserer Arbeit.
Gerade die Reflexion unserer pädagogischen Arbeit, von Elternabenden, Projekten und Veranstaltungen hat eine stetige Weiterentwicklung zur Folge und trägt zur Qualitätssicherung und -verbesserung bei.
Zwei pädagogische Tage im Jahr tragen ebenfalls zur Optimierung der Qualität bei.
 
Um auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Entwicklung zu sein, nehmen wir regelmäßig an Fortbildungen zu allen Bildungsbereichen teil.
Gleichzeitig stehen wir im Austausch mit anderen Einrichtungen und Beratungsstellen.
 
Unsere Einrichtung ist Ausbildungsstätte für Schüler/Innen jeder Ausbildungsstufe.
 
 
7. ERZIEHUNGSPARTNERSCHAFT / ZUSAMMENARBEIT
    MIT ELTERN
 
Als Eltern unserer Kindergartenkinder sehen wir in Ihnen Erziehungspartner.
Unser gemeinsames Ziel ist das Wohl Ihres Kindes.
Wir sind uns bewusst, welch großes Vertrauen Sie als Eltern uns schenken, indem Sie Ihr Kind in unsere Hände geben.
Im Umgang miteinander sind uns gegenseitige Wertschätzung und Offenheit sehr wichtig.
 
Im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten wir Ihnen Unterstützung und Beratung für die Erziehung Ihres Kindes an.
 
Diese können in Form von:
  • Anmeldegesprächen mit der Leiterin
  • Willkommensgesprächen mit den Gruppenerzieher/Innen
  • Gesprächen nach der Eingewöhnungszeit
  • Tür- und Angelgesprächen
  • jährlichen Entwicklungsgesprächen
  • Gesprächen vor Schuleintritt und
  • individuellen Gesprächen bei Erziehungsfragen
stattfinden.
 
Darüber hinaus arbeiten wir mit anderen Einrichtungen und Beratungsstellen zusammen und können Ihnen diesbezüglich Informationen geben bzw. auf diese verweisen.
 
Wir bieten verschiedene Möglichkeiten zur Elternbegegnung, zum Kennen lernen und zur Zusammenarbeit an.
Hierzu gehören beispielsweise:
  • 3 – 5 Elternabende pro Jahr mit verschiedener Thematik
  • gemeinsame Exkursionen, Ausflüge und Eltern – Kind – Aktionen
  • regelmäßige Informationen in Form von Elternbriefen und auf der Homepage
  • tägliche Informationen durch Infotafeln an den Gruppenzimmertüren
 
 
Auch Sie als Eltern können unsere Arbeit unterstützen:
  • durch Ihr Vertrauen
  • durch einen offenen und ehrlichen Austausch
  • durch Ihr Interesse an Ihrem Kind und der im Kindergarten geleisteten Arbeit
  • durch Ihre Mithilfe im Elternbeirat
  • indem Sie Ihre Wünsche, Vorstellungen und Fähigkeiten einbringen
  • indem Sie aktiv an der Arbeit des Kindergartens mitwirken und sich verantwortlich fühlen.
 
 
 
 
8. TRÄGER
 
Der Kindergarten St. Michael ist eine Einrichtung in Trägerschaft der kath. Kirchengemeinde St. Michael Wiesenbach. Die Kirchengemeinde wird vertreten durch den Pfarrer, die gewählten Mitglieder des Pfarrgemeinderates und den Stiftungsrat.
 
Bindglied zwischen Eltern, Erzieher/Innen und Träger ist die Kindergartenbeauftragte. Für Informationen und die Einrichtung als solche betreffende Fragen ist sie die Ansprechpartnerin.
 
Im jährlichen Kindergartengottesdienst, an St. Martin und den Krabbelgottesdiensten kommen Kinder, Eltern und die Mitglieder der Kirchengemeinden miteinander in Kontakt.
 
 
 
     9. KOOPERATIONSPARTNER
 
Wir arbeiten mit vielen Institutionen zusammen, die wir im Folgenden aufgeführt haben:
·        Caritasverband - Fachberatung Heidelberg,
Tel: 06221/410231
·        Kath. Pfarrbüro Wiesenbach, Tel: 06223/4410
·        Gemeinde Wiesenbach, Tel: 06223/95020
·        Panoramaschule Wiesenbach, Tel: 06223/49734
·        Kommunaler Kindergarten Wiesenbach,
      Tel: 06223/49805
·        Zahnarztpraxis Dr. Kalt Wiesenbach,
      Tel: 06223/488381
·        Hör-, Sprachzentrum Neckargemünd,
Tel: 06223/8070
·        Psychologische Beratungsstelle Neckargemünd,
Tel: 06223/3135
·        Sonderpädagogische Beratungsstelle Neckargemünd,
      Tel: 06223/807280
·        Erich-Kästner-Förderschule Neckargemünd,
      Tel: 06223/72544
·        Grundschulförderklasse Neckargemünd,
      Tel: 06223/6650
·        Albert-Schweizer-Schule Sinsheim,
Tel: 07261/946300
·        Augusta-Bender-Schule Mosbach,
      Tel: 06261/890850
·        Louise-Otto-Peters-Schule Wiesloch,
      Tel: 06222/3055300
·        Staatliches Gesundheitsamt Heidelberg,
Tel: 06221/5221840