„Ohne christliche Bildung und Prägung
wäre unser Leben ärmer."


Unser Selbstverständnis als Träger

Wir verstehen unseren pastoralen Auftrag als Pfarrgemeinde darin, die christliche Bildung und Prägung unserer Kinder zu fördern und zu fordern, d.h. „Kinder nicht um Gott zu betrügen“. Im Sinne der Aufforderung Jesu: „Lasst die Kinder zu mir kommen!“ ist der Kindergarten ein Angebot neben anderen, das sich speziell um die Kinder unseres Dorfes, welche auch die Zukunft der Kirche am Ort sind, bemüht. Dabei finden wir heute eine Situation vor, in welcher Glaube und Kirchlichkeit immer mehr verdunsten.
 Eine weitere wesentliche Aufgabe sehen wir darin, Kindern einen Schutzraum zu bieten. In Geborgenheit und durch gute Hände sollen sie heranreifen und wichtige Werte erfahren. So wirken wir als Kirche in die Gesellschaft hinein und üben unsere christlichenGrundhaltungen ein.
 Einen wichtigen Inhalt religiöser Kindererziehung macht das Hineinwachsen in Glauben und Riten sowie in die christliche Festkultur aus. Dabei werden keine konfessionellen Unterschiede gemacht.
Ins Gesamtkonzept der Kindererziehung gehören für uns selbstverständlich: die Förderung der eigenen Persönlichkeit mit ihren je eigenen Fähigkeiten, das Einüben des Sozialverhaltens unter Gleichaltrigen und die Beachtung aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen. Dabei sehen wir wichtige gesellschaftliche Anfragen an uns (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) bezüglich der eltern- und kindgerechten Öffnungszeiten, Vereinbarkeit Erziehung und Arbeit der Eltern, zunehmend differenziertere Lebensgeschichten (Einelternfamilien, Scheidungskinder, Vervielfältigung von Opas, Omas, Tanten, Onkels…), altersspezifische Betreuung (insbesondere bei unter Dreijährigen), Flexibilität des Personals und Trägers.
 Darum sind wir als Pfarrei vertreten im Sozial- / Kindergartenausschuss der Kommune und arbeiten in familienpolitischen Fragen eng mit dem Caritasverband und der Kindergartenleitung zusammen.
Wir arbeiten daran, unseren Kindergarten in einer persönlichen und altersspezifischen Atmosphäre zu erhalten und so zu ermöglichen, dass Kinder noch Kind sein können. Dazu gehören auch Qualitätssicherung, Einhaltung des Bildungsplanes (insbesondere im Vorschuljahr) und Kontrast- wie Komplementärerfahrungen zum gesellschaftlichen Umfeld. Wichtige Grundhaltungen bilden dabei die Achtung vor jedem Leben, das Einfühlen in den anderen und ein offener und ehrlicher Umgang miteinander.
 Der Pfarrgemeinderat, das gewählte Gremium der Pfarrgemeinde, steht hinter dem Kindergarten und seinem Leitbild, indem er ihn ideell, finanziell, personell (Einstellung christlicher Erzieherinnen) und öffentlichkeitswirksam unterstützt.
Die Grundentscheidungen werden partnerschaftlich zwischen Stiftungsrat und Kindergartenleitung getroffen. Regelmäßig, mindestens einmal pro Jahr befasst sich der Pfarrgemeinderat in der Tagesordnung mit dem Kindergarten und lässt sich regelmäßig von der Kindergartenbeauftragten berichten. Dabei halten wir als Träger auch am primären Erziehungsauftrag der Eltern fest, der nicht einfach delegiert und abgegeben werden kann. Hierzu scheint uns zunehmend die Elternarbeit einen wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit zu bilden.
 Die wichtigste Ressource ist unser qualifiziertes Personal, das von der Kindergartenbeauftragten, der pastoral Beauftragten (die Gemeindereferentin), dem Pfarrer und bei speziellen Fragen auch durch Pfarrgemeinderäte und Stiftungsräte vor Ort begleitet wird.
 
 

                                                                      Kindergartenbeauftragte:                                            

                                                                                   Sabine Mayer