WICHTIGE INFORMATION

Liebe Eltern!
Der Oasentag am 18. Juni 2020 wurde wegen des Coronavirus für die Mitarbeiter abgesagt.


Erzdiözese Freiburg

Liebe Eltern,
wir wissen: die vergangenen Wochen waren und die noch folgenden Wochen werden für Sie alle eine große Herausforderung. Der überwiegende Teil des Lebens ist zum Stillstand gekommen. Über viele Wochen war das Treffen von Freunden und Verwandten nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Spielplatzbesuche und Sportaktivitäten ebenso. Und für viele Kinder und Familien ist ganz besonders die Schließung der Kindergärten ein ganz großer Verlust, was die Betreuung einerseits, vor allem aber auch die Bildung und Entwicklung der Kinder andererseits betrifft.
Zwischenzeitlich bereitet unser Bundesland weitere Schritte zur Lockerung der Maßnahmen vor, die zu einer Eindämmung des Coronavirus in Kraft gesetzt wurden.
In den Kindergärten wurde zum Beispiel schon der Kreis der Teilnahmeberechtigten an der
Notbetreuung erweitert — aber hiervon können aufgrund der nach wie vor sehr engen
Beschränkungen nur wenige Eltern Gebrauch machen. Es bleibt also nur abzuwarten, wann und in welcher Form die Betreuungsangebote schrittweise erweitert werden können.
Unsere Erzieherinnen und Erzieher waren in der Zwischenzeit jedoch nicht untätig. Sie haben die Zeit dazu genutzt, um in den Einrichtungen „Klar Schiff!" zu machen, die Konzepte und Angebote zu überdenken, zu verschiedenen Gelegenheiten mit den Familien in Kontakt zu treten und sind nun zu einem größeren Teil auch in der Notbetreuung aktiv. Auch für die Mitarbeitenden waren die vergangenen Wochen anspruchsvoll, da auch sie sich fragen wie und wann es weitergeht und die Sehnsucht nach den Kindern von Tag zu Tag größer wird. Für ihren —von außen nicht direkt zu erkennenden Einsatz — danken wir den Beschäftigten in den Einrichtungen sehr. Durch den geleisteten Einsatz sind die Einrichtungen nun in jedem Fall startklar, wenn es am Tag X wieder losgehen kann.
Was die Elternbeiträge betrifft, so gilt nach wie vor, dass der Beitragseinzug für Familien ohne Betreuung ausgesetzt bleibt. Für die seit dem 27.4.2020 erweiterte Notbetreuung in den
Einrichtungen, wird in jedem Fall ein Beitragseinzug folgen. Die Bedingungen hierzu stimmen wir aktuell mit den bürgerlichen Gemeinden ab. Wir werden Sie, die Eltern der in der Notgruppe betreuten Kinder, so schnell wie möglich über die Beitragshöhe und die Erhebung informieren. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aufgrund der kurzfristigen Änderungen der Corona-Verordnung und dem damit verbundenen organisatorischen Aufwand dieser Punkt noch nicht vollständig geklärt werden konnte.
Bei Ihnen, liebe Eltern, bedanken wir uns ebenfalls sehr für das große Verständnis für die entstandene Situation, Ihr besonnenes Handeln, das nach wie vor spürbare Vertrauen in unsere Einrichtungen und häufig gute Zureden an unsere Mitarbeitenden. Und das oftmals trotz eigener Sorgen und Ängste, die auch wir wahrnehmen und verstehen,
Wir wünschen Ihnen allen weiterhin viel Kraft für Ihren Alltag, kreative Ideen und Einfälle beim „BeiLaune-halten" Ihrer Kinder, weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen.

Das Team der Kindergartengeschäftsführung der Verrechnungsstelle Obrigheim



Baden-Württemberg
MINISTERIUM FÜR KULTUS, JUGEND UND SPORT DIE MINISTERIN
 

Corona-Pandemie — Informationen für Eltern

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

wir befinden uns momentan in einer Ausnahmesituation, die für jeden Einzelnen von uns und für unsere Gesellschaft insgesamt eine bislang unvorstellbare Belastungsprobe darstellt. Sie als Familien sind aufgrund der landesweiten Schul- und Kitaschließungen vor besondere Herausforderungen gestellt. Ich weiß, dass Sie als Eltern und Familien in der aktuellen Situation Außergewöhnliches leisten, um Familie, Betreuung und Arbeit miteinander zu vereinbaren. Dafür möchte ich Ihnen meinen aufrichtigen Dank aussprechen.

Ziel: Präsenzunterricht auch für weitere Jahrgänge ermöglichen

Am 4. Mai 2020 startet in Baden-Württemberg schrittweise und stark eingeschränkt sowie unter strengen Vorsichtsmaßnahmen der Schulbetrieb. Der stufenweise Einstieg der Schulen in den Präsenzunterricht beginnt mit Schülerinnen und Schülern aller allgemein bildenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie mit den Schülerinnen und Schülern der diesjährigen Prüfungsklassen der beruflichen Schulen.
Die Schülerinnen und Schüler in Klasse 8, die im nächsten Jahr den Hauptschulabschluss anstreben, sowie die weiteren Jahrgangsstufen konnten wir leider aus Gründen der Kapazität und des Infektionsschutzes in dieser ersten Stufe noch nicht einbeziehen. Aber auch sie sollen so bald wie möglich folgen. Auch prüfen wir, ab wann und wie wir die Grundschulen in den Präsenzunterricht einbeziehen können. Unser Ziel ist, dass alle Schülerinnen und Schüler in allen Schularten und Jahrgangsstufen in diesem Schuljahr zumindest zeitweise Präsenzunterricht erhalten, um auch eine bessere Verknüpfung mit den Fernlernangeboten zu ermöglichen allerdings immer unter dem Vorbehalt, dass dies im Sinne des Infektionsschutzes möglich ist.

Fernlernen ist weiter Herausforderung

In jedem Fall ist klar, dass die Wiederaufnahme des Unterrichts noch lange keine Rückkehr zur Normalität darstellen wird. Neben dem Unterricht in den Abschlussklassen ist auch die Fortsetzung des Fernlernunterrichts eine weitere Herausforderung, der sich Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern gemeinsam stellen müssen. Darüber hinaus haben wir die Notbetreuung ausgebaut und erweitert, um die Eltern zu unterstützen, die einer präsenzpflichtigen Arbeit nachgehen. Doch auch dieses Angebot muss weiterhin eine Notbetreuung bleiben und kann deshalb leider nicht für alle Eltern gelten. Gleichwohl sind wir uns der Belastung vieler Eltern sehr bewusst, aber wir müssen alle noch Geduld haben, bevor wir zur Normalität zurückkehren können.

Strenge Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit

Für den Präsenzunterricht werden aus Gründen des Infektionsschutzes besondere
Rahmenbedingungen gelten. So wird der Unterricht nicht in voller Klassenstärke, sondern in kleinen Lerngruppen organisiert werden, damit ein Abstand von mindestens 1 ,5 Metern zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften eingehalten werden kann. Je nach Größe der Schule und der Anzahl der Schüler wird an manchen
Schulen dafür auch ein zeitlich versetzter Schulbeginn notwendig sein. Aus diesem Grund wird der Schulbetrieb aktuell gründlich vorbereitet und sorgsam mit allen Beteiligten abgestimmt. Hierzu haben wir Hygienehinweise entwickelt und den Schulen und
Schulträgern zur Verfügung gestellt. Für den Schulbetrieb ist es unerlässlich, dass die Hygienevorgaben zum Infektionsschutz eingehalten werden. Dazu gehören eine konsequente Händehygiene, die Einhaltung der Husten- und Niesregeln, keine gemeinsame Nutzung von Trinkflaschen und ähnliches, eine regelmäßige Raumlüftung und gründliche Raumreinigung gemäß den Hygienehinweisen. In den ersten Tagen des Schulbetriebs wird es die Aufgabe der Lehrkräfte sein, mit den Schülerinnen und Schülern diese Hygienevorschriften einzuüben.

Risikogruppen werden besonders geschützt

Darüber hinaus steht der Schutz von Personen, die ein Risiko für einen schweren
Krankheitsverlauf haben, für uns an erster Stelle. Für die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien bedeutet das konkret: Schülerinnen und Schüler, die selbst oder deren Eltern, Geschwister oder weitere im Haushalt lebende Personen zu Risikogruppen gehören, müssen nicht in die Schule kommen. Hier können die Erziehungsberechtigten über die Teilnahme entscheiden und dies den Schulen unbürokratisch und ohne Attest melden. Schülerinnen und Schüler, die wegen der Infektionsgefahren die Schule nicht besuchen können, werden von ihren Lehrkräften weiterhin so gut wie möglich durch Lernangebote zu Hause unterstützt. Darüber hinaus werden wir diesen Schülerinnen und Schülern individuelle Möglichkeiten für die Teilnahme an Prüfungen eröffnen.

Schulpsychologischen Beratungsstellen weiter erreichbar

Auch die Schulpsychologischen Beratungsstellen stehen Ihnen weiterhin per Telefon oder E-Mail für Beratungen zur Verfügung. Die Kontaktdaten der Schulpsychologischen
Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden Sie bei der für Ihre Region zuständigen Regionalstelle des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (https://zsl.kultusbw.de/,Lde/Startseite/einrichtunqen/reqionalstellen).
Es ist uns ein großes Anliegen fortlaufend und aktuell über alle Entwicklungen im Bildungsbereich zu informieren. Auf den Internetseiten des Kultusministeriums finden Sie aktuelle Informationen, die jeweils gültigen Rechtsverordnungen, Pressemitteilungen,
Schreiben an die Schulen und Kitas sowie „Häufige Fragen und Antworten" (FAQ):
„Häufige Fragen und Antworten" unter: km-bw.de/FAQsCorona
Themenseite Corona unter: km-bw.de/InfoSchulenKita

Wir sind uns darüber im Klaren, dass die aktuelle Situation eine große Herausforderung für uns alle, aber besonders für Sie Eltern darstellt. Wie sich die Situation an den Schulen und an den Kindertageseinrichtungen weiter entwickeln und gestalten lässt, ist derzeit noch nicht absehbar. Hier müssen wir uns nach der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens richten. Dazu wird es weitere Beratungen und Bewertungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Länder geben, auf deren Basis dann weitere Entscheidungen getroffen werden. Unser Anliegen ist es, Schritt für Schritt und besonnen vorzugehen. Selbstverständlich werden wir Sie weiterhin auf dem Laufenden halten. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld. Ich bin zuversichtlich, dass wir die enormen Herausforderungen gemeinsam bewältigen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Susanne Eisenmann


Liebe Kinder,
wir hoffen es geht euch gut. Leider kann der Kindergartenalltag noch immer nicht beginnen. Täglich denken wir aber an euch und vermissen alle sehr.
Es ist Frühling geworden und die Veränderungen in der Natur sind zu beobachten. Im Kindergarten ist das eine Jahreszeit, um im Freien auf Entdeckungstour zu gehen. Dieses Jahr ist dies leider anders. Weil ihr nicht wie gewohnt im Kindergarten sein könnt, haben wir in den vergangenen zwei Tagen überlegt, was wir euch für die Zeit Zuhause zusenden könnten. Uns sind dabei verschiedene Ideen eingefallen, die wir in den Anhang dieser E-Mail eingefügt haben. Schaut doch einfach mal gemeinsam mit euren Eltern nach :-)
Hoffentlich habt ihr ganz viel Freude und Spaß beim Bearbeiten.
 
 
Liebe Eltern,
wie Sie sicher schon der Presse entnommen haben, soll ab dem kommenden Montag, den 27. April 2020, die Notbetreuung in den Kindergärten Baden-Württembergs ausgeweitet werden.  
Sollten Sie dringend auf die Betreuung Ihres Kindes angewiesen sein, bitten wir Sie, dies über unser Formular zu melden. Dieses haben wir bereits im Anhang der letzten E-Mail unter „Coronavirus“ gesendet.
Bitte legen Sie uns Ihren Bedarf bzw. das ausgefüllte und unterzeichnete Formular für Ihren Betreuungsbedarf bis spätestens Freitag, den 24.04.2020 bis 10.00 Uhr unterschrieben vor, damit wir die Betreuung Ihrer Kinder ab Montag personell planen können. Spätere Eingänge können für nächste Woche leider nicht mehr berücksichtigt werden.
Die bisherigen Veröffentlichungen des Kultusministeriums beruhen lediglich auf Entwürfen einer neuen Verordnung. Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass wir erst dann eine abschließende Entscheidung über die Betreuung Ihres Kindes treffen können, wenn die Verordnung durch unsere Landesregierung erlassen wurde. Wir werden Sie diesbezüglich schnellstmöglich informieren.
 
 
Wir wünschen Ihnen trotz aller Einschränkungen eine schöne Restwoche.
Bleiben Sie gesund.
Es grüßt Sie herzlich das Kindergartenteam